Wie geht es Langzeitarbeitslosen 2025?

Über 100 Menschen kamen zu „Prognose 2025 – Lebensperspektiven von benachteiligten und arbeitslosen Menschen im Jahr 2025“. Organisiert wurde die Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus Heslach von der Denkfabrik des Sozialunternehmens Neue Arbeit in Kooperation mit dem Fritz-Erler-Forum, dem Regionalbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Ulrike Herrmann von der tageszeitung rechnet im Jahr 2025 mit Vollbeschäftigung - aufgrund des demographischen Wandels. Heute würden die Unterschichten noch von den guten bezahlten Arbeitsplätzen ferngehalten, doch dies werde sich ändern. „Man wird jedes Kind fördern und fordern, man wird seinen Sprachfortschritt schon ab dem frühsten Alter kontrollieren”, so Herrmann. Man könne dies eine  Militarisierung der Bildung" nennen: „Niemand wird zurückgelassen, aber es muss auch jeder funktionieren.” 

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„Beschäftigungsgutscheine“
sollen Langzeitarbeitslose in Arbeit bringen

Diakonie und Evangelische Landeskirche in Württemberg wollen Langzeitarbeitslosen mit „Beschäftigungsgutscheinen“ wieder zu Arbeit verhelfen. Das neue, bundesweit einmalige Förderprogramm wurde in Stuttgart gestartet.

„Wir wollen ein erkennbares Signal der Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen setzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, Oberkirchenrat Dieter Kaufmann.

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Schockierende Studie: 435.000 Deutsche ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt

Langzeitarbeitslose Menschen sind motiviert zu arbeiten, haben aber oft keine Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, weil sie mehrere Vermittlungshemmnisse haben. Dies zeigt eine neue Studie der Hochschule Koblenz, die damit valide Zahlen für eine Diskussion um den öffentlich geförderten Arbeitsmarkt bereitstellt. Danach zählen 435.178Menschen zu den arbeitsmarktfernen Personen, für die öffentlich geförderte Beschäftigung in Frage kommt. Zusammen mit ihnen leben mehr als 300.000 Kinder, die von der Situation ihrer Eltern betroffen sind.

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Senioren-Tages-Pflegeeinrichtung Buchen im Odenwald wurde eingeweiht

„Hell, freundlich, einladend – deshalb haben wir uns hier für PALISADIO entschieden“, so beschrieb Johannes Stasing, Aufsichtsratsvorsitzender der eva Seniorendienste Buchen, die neue gerontopsychiatrische Tagespflegestätte in Buchen, die am 18. November mit einem kleinen Festakt eröffnet wurde. Das 650m² große Gebäude punktet neben seiner Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vor allem durch die angenehme Atmosphäre und das Raumklima. Warme und harmonische Farbtöne in Verbindung mit organischen Holzelementen sollen eine behagliche Umgebung für die älteren, meist demenzkranken Besucher der Tagesstätte schaffen. Durch viele verglaste Flächen kann auch die schöne Natur wahrgenommen werden.

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100 Prozent lecker! „Kooperationsprojekt Ausbildung“ von Nikolauspflege und CAP-Markt

Sogar eine neue Ketchup-Marke wurde anlässlich des Tages der offenen Tür der Nikolauspflege Stuttgart am 20. Oktober eigens kreiert. Das selbstgemachte „KetchCAP“ mit dem Slogan „100 Prozent lecker!“ fand reißenden Absatz und ist neben vielen anderem Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit zwischen der Nikolauspflege und CAP.

Schon seit dem Jahr 2008 gibt es die Ausbildungskooperation zwischen der Nikolauspflege Stuttgart, der Stiftung für blinde und sehbehinderte Menschen und den CAP Märkten. In der Nikolauspflege besuchen die angehenden Verkäufer und Einzelhändler die Berufsschule, in den CAP-Märkten werden sie begleitend praktisch ausgebildet.

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Für eine menschenwürdige Arbeit – Gemeinsame Aktion von Neuer Arbeit mit den Gewerkschaften und der Katholischen Betriebsseelsorge

„Gute Arbeit in Stuttgart und weltweit“ – das forderten am 7. Oktober, dem „Welttag der menschenwürdigen Arbeit“, verschiedene Gruppen und Institutionen auf dem Stuttgarter Marktplatz. Dazu gehörten Gewerkschaften, die Katholische Arbeitnehmerbewegung, die Katholische Betriebsseelsorge, Erwerbsloseninitiativen und das Sozialunternehmen Neue Arbeit. Mit einem von der Denkfabrik entwickelten Schätzspiel zeigte die Neue Arbeit, dass weit mehr Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind als offiziell vermittelt wird. Dies regte zu intensiven Gesprächen an.

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Neue Arbeit erscheint in der Zeit

In der vergangenen Woche erschien ein Artikel in DIE ZEIT als Aufmacher des Wirtschaftsteils, der jetzt online abrufbar ist. Den Beitrag finden Sie unter diesem Link

Im Zentrum steht Kevin Bunk, der in der Malerwerkstatt der Neuen Arbeit eine Ausbildung macht. Der Artikel beschreibt sehr plastisch, dass es trotz boomender Konjunktur auch in wirtschaftlich starken Regionen wie Stuttgart Menschen gibt, die Unterstützung benötigen, um am Arbeitsleben teilzuhaben.

 

Das hebt die Stimmung gewaltig!

Die Fahrrad-Service-Station des Sozialunternehmens Neue Arbeit in Vaihingen übergibt fünf Fahrräder, Roller und ein Bobycar an Flüchtlingskinder in Stuttgart Rohr.

Rudolf Sitter, der zuständige Sozialarbeiter für das neue Asylheim in Stuttgart Rohr, ist total begeistert über die schnelle und unbürokratische Hilfe. Die Kinder hier haben keine Spielgeräte und freuen sich riesig über die Spende. „Spielen ist gut gegen die Langeweile und es hebt die Stimmung gewaltig“, so Sitter. Die Flüchtlingskinder sind vor einer Woche in Stuttgart angekommen. Die Fahrräder und Roller sind der Neuen Arbeit selbst gespendet worden. Langzeitarbeitlose in den Radstationen haben diese wieder aufbereitet und verkehrssicher gemacht.

 

"Schön, dass Sie zum Fußvolk kommen"

Karin Maag, Bundestagsabgeordnete und Kandidatin für den Wahlkreis Stuttgart II, besucht das Projekt „ÖPNV-Betreuer“ in Feuerbach und sucht das Gespräch mit Betroffenen.

90 Minuten nimmt sich Frau Maag Zeit, um sich die Sorgen und Nöte der Menschen im Arbeitshilfeprojekt „ÖPNV-Betreuer“ anzuhören und macht dabei die arbeitsmarktpolitischen Positionen der CDU deutlich. Die CDU unterstützt die  Forderungen der Sozialverbände nach öffentlich geförderter Beschäftigung nicht. Ihre Partei setze darauf, dass die boomende Wirtschaft diese Menschen mit oder ohne Förderung aufnimmt. Die Bundesregierung hat die Arbeitsagenturen über die Instrumentenreform damit beauftragt, sich verstärkt darum zu kümmern, dass Langzeitarbeitslose in Arbeit kommen.

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Menschen mit Leistungseinschränkungen benötigen Förderung

Ute Vogt, Bundestagsabgeordnete und Kandidatin für den Wahlkreis Stuttgart I, sowie Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg, besuchten am 5.September das Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH. In der Fahrrad-Service-Station Vaihingen haben sie sich über die Probleme langzeitarbeitsloser Menschen und die Tätigkeit des Stuttgarter Arbeitshilfeträgers informiert.

Die Betroffenen haben über die unzureichenden und befristeten Fördermaßnahmen geklagt. Sie haben bestätigt, dass es für viele Langzeitarbeitslose zwar viele Bewerbungsabsagen gibt, aber kaum eine Chance auf eine Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Arbeit in der Fahrradstation Vaihingen empfinden Sie als sinnvolle Beschäftigung.

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Stuttgarter Arbeitshilfeträger gehen auf die Straße

Mit einem gemeinsamen Aktionsstand haben sich die Stuttgarter Arbeitshilfeträger am 7. September auf dem Schlossplatz in Stuttgart für eine radikale Änderung in der Arbeitsmarktpolitik eingesetzt. Vor dem Hintergrund der massiven Kürzungen in der Arbeitshilfe wurde mit einer Unterschriftenaktion für mehr öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose geworben.

Im Zentrum standen die bundesweiten Kampagnen der Diakonie und Caritas „Initiative Pro Arbeit“ und  „Stell mich an und nicht ab“, die einen sofortigen Wechsel in der Arbeitsmarktpolitik fordern. Denn trotz boomender Konjunktur finden Hunderttausende Langzeitarbeitlose keine dauerhafte Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt. Allein in Baden-Württemberg waren zum 30. August dieses Jahres 242.257 Menschen arbeitslos gemeldet. Über die Hälfte, 54,7 Prozent davon, sind Hartz-IV-Empfänger. Sie benötigen Unterstützung und öffentlich geförderte Beschäftigung. Die Diakonie hat mit dem so genannten „Passiv-Aktiv-Transfer“ ein intelligentes Modell entwickelt, das Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Jobs bringen soll. Das Modell wird aktuell in Baden-Württemberg in einem dreijährigen Pilotprojekt getestet.

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"So einen Arbeitseinsatz kann ich allen Politkern nur wärmstens empfehlen"

Bundestagskandidat Nicolas Schäfstoß arbeitet in der Forst- und Landschaftspflege der Neuen Arbeit mit, um sich an der Basis selbst ein Bild von der Arbeitshilfe zu machen.

Am 8. August, frühmorgens um 7 Uhr, begleitet Nicolas Schäfstoß die Arbeiter aus der Forst- und Landschaftspflege beim entfernen sogenannter „Neophyten“. Das sind Pflanzen aus fernen Ländern, die in unserer Natur natürlicherweise nicht vorkommen, wie z.B. das asiatische Springkraut. Nicolas Schäfstoß hält nicht nur für die Kamera die Schaufel in der Hand, sondern er packt vier Stunden richtig mit an.

Die Arbeiter haben das geschätzt, die übliche Distanz wird aufgehoben, denn im Wald sind alle per „Du“. Bei einer Zigarettenpause erzählen die Arbeiter von Ihren Sorgen und Nöten.

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Michael Hartmann sprach über die Haltung der Eliten zur sozialen Ungleichheit

„Was man gegen die Spaltung der Gesellschaft tun kann“ war der Titel eines Vortrags des bekannten Eliten-Forschers Prof. Dr. Michael Hartmann. Hartmann, der an der Technischen Universität Darmstadt lehrt, sprach im Kulturwerk. Eingeladen hatten ihn die Denkfabrik des Sozialunternehmens NEUE ARBEIT gGmbH und der Lions Club Stuttgart.

Im ersten Teil des Vortrags beschrieb Hartmann noch einmal die gesellschaftliche Spaltung: „Einen Zuwachs von Realeinkommen gab es in den letzten Jahren nur in den oberen 2/10 der Gesellschaft. Im unteren Teil gab es Reallohnverluste bis 22 Prozent. Dazwischen dünnt die Mittelschicht aus.“ Auf der anderen Seite würde massiv entlastet. „Die 65 reichsten Deutschen konnten ihre reale Steuerlast von 48,2 Prozent auf 28 Prozent senken.“ Hartmann ließ keinen Zweifel daran, dass diese Entwicklung politisch gewollt war. Mit den Hartz-Gesetzen sei ein massiver Niedriglohnsektor geschaffen worden, gleichzeitig habe es für Wohlhabende massive Steuererleichterungen gegeben.

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Ein soziales Projekt feiert Geburtstag

Bei hochsommerlichen Temperaturen feierte die integrative Pension SoNA am 3.8. ihr fünfjähriges Bestehen mit Kunden, Geschäftspartnern und Freunden. Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Pension in Fellbach-Oeffingen zu einem beliebten Quartier für Reisende, Urlauber und Familien im Raum Stuttgart/Fellbach und an der Schwäbischen Weinstraße entwickelt. Drei von vier Mitarbeitenden bei SoNA haben eine Behinderung und machen „die integra­tive Pension“ zu einem sozialen Vorzeigeprojekt. „Unsere Belegungsquote liegt bei 75 Prozent und ist mit dem Sheraton am Frankfurter Flughafen vergleichbar“, so Pensionsleiter Friedrich Becker. Im Jahr 2012 musste Becker jede zweite Anfrage aufgrund mangelnder Zimmerkapazität absagen. Er wünscht sich darum für die Zukunft weitere Zimmer. Das ist von den Räumlichkeiten her grundsätzlich möglich. Es gibt eine Planung für die Erweiterung. Die Investitionskosten sind lt. Ralf Ehring aus der Geschäftsleitung berechnet. Eine Entscheidung für oder gegen den Umbau soll noch in diesem Jahr fallen.  Ab 20 Zimmer würde die Pension in den Status eines Hotels aufrücken. Auch einen Konferenzraum könnte die SoNA für Hotelgäste und Firmen aus der Nachbarschaft anbieten und das Angebot erweitern. Die Pension SoNA gehört seit 1.1.2013 zum Unternehmensbereich Gast und Service unter der Leitung von Kathrin Grötsch.

Mehr Infos finden Sie unter www.sona-pension-oeffingen.de