Bürgermeister Ralf Barth (links) und Marc Hentschke, Geschäftsführer der NintegrA bei der Eröffnung des CAP-Markts in Denkendorf. Barth brachte für jeden Mitarbeitenden ein Geschenk mit.

„Es ist alles da, was man braucht“

CAP-Markt in Denkendorf öffnet

In Zeiten von Corona war es eine Markteröffnung der besonderen Art. „Normalerweise eröffnen wir mit einem großen Eröffnungsfest. Aber jetzt sind wir angehalten, große Menschenansammlungen zu vermeiden“, sagt der Fachbereichsleiter der CAP-Lebensmittelmärkte Jörg Moosmann.

Der Denkendorfer Bürgermeister Ralf Barth freut sich besonders mit den älteren Bürgerinnen und Bürgern über den zu Fuß erreichbaren Markt. „Es ist ein langersehnter und guter Tag für Denkendorf“, meint er. „Nach dem plötzlichen Ende des ‚Treff 3000‘ vor einem Jahr freue ich mich sehr, dass wir mit der NintegrA einen guten Partner gefunden haben.“

Wie wichtig der Markt für die Bewohnerinnen und Bewohner des Ortes ist, bestätigt eine der ersten Kundinnen, eine Rentnerin, die den Markt am frühen Morgen betritt. „Herrlich, wunderbar. Gott sein Dank, ist der Markt wieder offen. Wir haben nichts mehr gehabt hier. Man wird ganz steif, wenn man nicht mehr rauskommt“, erzählt sie beim ersten Einkauf in den neuen Verkaufsräumen. „Es ist alles da, was man braucht. Wunderbar“, sagt eine andere Kundin, als sie den Markt verlässt.

„Statt der 3000 Artikel wie der Vorgängermarkt bietet der CAP-Markt über 7000 Artikel. Wir sind ein sogenannter Vollsortimenter und haben zudem viele regionale Produkte im Angebot“, betont Marc Hentschke, Geschäftsführer der NintegrA – Unternehmen für Integration gGmbH, bei der Eröffnung.

Der Markt beschäftigt 13 Mitarbeitende, von denen sechs schwerbehindert sind. Das inklusive CAP-Konzept sieht vor, dass in den Märkten behinderte und nichtbehinderte Menschen in etwa zu gleichen Teilen beschäftigt werden.

Robin Holzmann, Marktleiter im neuen CAP-Markt Denkendorf, freut sich gemeinsam mit seinem Team auf die Arbeit und die Kundschaft. Bürgermeister Barth hat als Geschenk ein Denkendorfer Badetuch für alle Mitarbeitenden des Marktes mitgebracht: „Das können Sie für das Freibad, das in Denkendorf hoffentlich bald wiedereröffnet, benutzen oder den Schweiß abtrocknen, wenn die Arbeit Sie zum Schwitzen bringt.“