Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren
Stuttgarter Bundestagskandidaten/-innen unterstützen öffentlich geförderte Beschäftigung

„Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“ war der Titel eines Talks, bei dem die Stuttgarter Arbeitshilfeträger Bundestagskandidatinnen und -kandidaten befragten. Fünf Parteien waren vertreten, der Kandidat der FDP musste kurzfristig absagen. 130 Personen besuchten die Veranstaltung.

ImMittelpunkt standen die Unterstützung von langzeitarbeitslosen Menschen und die öffentlich geförderte Beschäftigung. Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) und Ute Vogt (SPD) versprachen, bei einem Regierungswechsel den Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) umzusetzen. „Wir werden uns das Programm ‚Gute Arbeit’ in Baden-Württemberg zum Vorbild nehmen“, so Vogt. Zur Zeit werden im Land 562 Langzeitarbeitslose in einem PAT-Modellprojekt beschäftigt. Beim PAT werden alle Leistungen, die ALG II-Empfänger erhalten (Hilfe zum Lebensunterhalt, Miete etc.) zusammengefasst. Zusammen mit einem Gewinn, den der ALG II-Empfänger erwirtschaftet, ergibt das einen sozialversicherungspflichtigen Lohn. Hintergrund für die öffentlich geförderte Beschäftigung ist die Erfahrung, dass viele Langzeitarbeitslose trotz aller Bemühungen keine Stelle auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden.

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UP! für NA

Das Projekt „VRmobil" ist eine gemeinsame Aktion der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Gewinnsparvereinen.

Durch Spendengelder aus dem Gewinnsparen wird die Anschaffung von Fahrzeugen für Hilfsdienste, Sozialstationen und andere unverzichtbare Einrichtungen ermöglicht.

Auch die Neue Arbeit bekam eines der 82 Fahrzeuge, die am 19 Juli im Römerkastell durch die Schirmherrin Karin Altpeter MdL, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, übergeben wurden.

Der nagelneue VW UP! mit dem NA-Logo auf der Motorhaube wird ab sofort für unseren täglichen Fahrdienst eingesetzt. Günther Baufeld vom Fahrdienst freut sich über das neue, kleine und wendige Auto.

13 Räder für 8 Nationen

„It’s good to live and work with people from other countries“, sagt der Spanier Edu. Deshalb ist er einer von 13 Teilnehmern des internationalen Workcamps „Wald erleben“, die bei Förster Michael Seifert im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark während der Sommerferien wohnen und arbeiten. Das Forsthaus liegt sehr idyllisch, aber auch abgelegen im Schlosswald in Stuttgart. Es mussten also Räder her.

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Hier schlägt das Herz eines Grünen höher
Cem Özdemir besucht die Fahrrad-Service-Station in Stuttgart-Vaihingen.

Standesgemäß reist Cem Özdemir als Grüner mit der S-Bahn an, um das gemeinnützig-ökologische Arbeitshilfeprojekt am Bahnhof Vaihingen kennenzulernen. „Ich bin hier schon oft vorbeigelaufen, aber drin war ich noch nie“, sagt Özdemir. In Berlin Kreuzberg sei er praktisch ständig mit langzeitarbeitslosen Menschen in Kontakt, mit denen, die vom gegenwärtigen Jobboom außen vor gelassen werden.

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Ein besonderer Ort der Inklusion
Einweihung des neuen Abenteuergolfplatzes in Mosbach

Am 5. Juli war es endlich soweit: der Abenteuergolfplatz mit Namen „inputt“ wurde in Mosbach eingeweiht und zahlreiche interessierte Besucher, Politiker und Kirchenvertreter kamen, um ein beispielhaftes Inklusionsprojekt zu würdigen.

Errichtet wurde „inputt“ von zwei Integrationsunternehmen. Die „Industrie Service Odenwald gGmbH“ (ISO), die die Integration psychisch kranker und behinderter Menschen zum Ziel hat, übernahm Planung und Bau der Anlage. Sie wird den Platz und die Gastronomie auch betreiben und 20 behinderten und langzeitarbeitslosen Menschen Arbeitsplätze bieten.

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Ein Brunnen für die Uhlbacher:
gemeinnützig, zusätzlich, wettbewerbsneutral

„Ich wollte mal schauen, ob die es können. Und jetzt habe ich gesehen, die können es sehr gut“. Fritz Currle, Stuttgarter Stadtrat, ist voll des Lobes für die Gartenbauabteilung der Neuen Arbeit. Unter seiner Initiative wurde der Brunnen im Hau in Stuttgart Uhlbach neu errichtet. Die alte Quellwasserversorgung der Villa Benger, die bislang in die Kanalisation geleitet wurde, fließt jetzt wieder oberirdisch durch den neu aufgestellten Brunnen. Die Neue Arbeit hat unter fachkundiger Anleitung mit langzeitarbeitslosen Menschen die Stützmauer in Trockenbauweise errichtet und den Platz gepflastert.

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Der Molch macht’s
Oberbürgermeister Fritz Kuhn eröffnet Naturerfahrungsraum Klüpfelstraße

In den Stuttgarter Hanglagen und ehemaligen Kleingärten entstand unter der Mitarbeit der Neuen Arbeit auf 5.000 Quadratmetern ein in der Landeshauptstadt einzigartiges Vorhaben – der neue „Naturerfahrungsraum“ im Stuttgarter Westen, oberhalb vom Hölderlinplatz. Vor allem Kinder sollen im dicht besiedelten Westen eine Naturerlebnislandschaft vorfinden. Dazu gehören Gemüsebeete, ein Sträucherwald, ein „grünes Klassenzimmer“, eine Grillstelle und ein Teich, in dem auch etliche Molche zu Hause sind. Der Naturerlebnisraum wurde am 21. Juni von Oberbürgermeister Fritz Kuhn eröffnet. Vor allem die Molche haben es den Kindern angetan.

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Initiative Pro Arbeit

Die Initiative Pro Arbeit gestartet

Viele langzeitarbeitslose Menschen leiden extrem unter den massiven Kürzungen in der Arbeitshilfe. Die Initiative Pro Arbeit will die[nbsp] Verantwortlichen in der Politik bewegen, in der nächsten Legislaturperiode mehr Geld für öffentlich geförderte Beschäftigung bereit zu stellen.

Denn ein Leben in Würde ist in unserer Gesellschaft mit Arbeit verbunden.
Unterstützen Sie die die betroffenen Menschen!

Informationen unter www.initiative-pro-arbeit.de

Breuninger präsentiert Designobjekte aus sozialem Kunstprojekt

Im November 2012 bauten 14 Jugendliche der Neuen Arbeit im Projekt „Neubau“ Möbel und Objekte aus alten Holzpaletten. Nun sind die Ergebnisse drei Wochen vom 11. bis 30. Juni im Schaufenster an der Münzstraße des Kaufhauses Breuninger Stuttgart zu sehen. Gleichzeitig werden die Möbel im Internet versteigert.

Die 14 Jugendlichen gestalteten die Möbel und Accessoires in einem fünftätigen Workshop, der in Kooperation von ARTHELPS und der DENKFABRIK im Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH veranstaltet wurde. Die Jugendlichen besuchten zu dieser Zeit das Berufsvorbereitungsjahr der Jugendberufshilfe der Neuen Arbeit. „Sie konnten beim Workshop ihre kreativen Fähigkeiten entdecken und entfalten", erklärt Martin Tertelmann vom Sozialunternehmen Neue Arbeit.

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Diakoniechef kritisiert die Politik für Langzeitarbeitslose, Pressegespräch bei der Neuen Arbeit

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Württemberg, rief dazu auf, langzeitarbeitslose Menschen nicht zu vergessen. „Der Verlust der Arbeit hat katastrophale körperliche und seelische Folgen“, so Kaufmann bei einem Pressegespräch in den Räumen der Neuen Arbeit. Man solle nicht auf Sanktionen setzen, sondern sich auf die Unterstützung der Langzeitarbeitslosen konzentrieren. Menschen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen bräuchten öffentlich geförderte Beschäftigung, um arbeiten zu können. Doch die Mittel für die Eingliederungsmaßnahmen wurden in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent gekürzt, kritisierte Kaufmann die gegenwärtige Politik für Langzeitarbeitslose. Zudem seien von den noch vorhandenen Mitteln 1,2 Milliarden Euro nicht einmal ausgegeben worden.

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Der Hallschlag lernt – und alle sind dabei

(Einzug des Lernzentrums in die neuen Räume!)

Das Lernzentrum Hallschlag der Neuen Arbeit feierte den Umzug von den provisorischen Containern im Hinterhof in die großzügigen Räumlichkeiten im ersten Stock in der Bottroper Straße 8, und viele Menschen, die mit dem Ortsteil verbunden sind, waren bei der Eröffnung am 21. März dabei. Zu den Besuchern gehörten Sozialarbeiter, Erzieher, Lehrer, Politiker, Pressevertreter und alle waren voll des Lobs für das Lernzentrum Hallschlag, das seit Ende 2011 besteht.

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Eröffnung Fahrradstation Bad CannstattVierte Fahrrad-Service-Station in Bad Cannstatt eröffnet

Stadträtin Andrea Münch hat am Eröffnungstag als erste Kundin der neuen Fahrrad-Service-Station in Bad Cannstatt ein Jahresticket erworben und sich damit den Parkplatz Nr. 1 gesichert. Sie freut sich nun auf einen sicheren und wettergeschützten Parkplatz für ihr Fahrrad.

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In Finnland ist es normal anders zu sein

Die Welt ist zu Besuch bei der Neuen Arbeit. Nach den Besuchen aus Äthiopien und Südkorea kam am 22. März eine Delegation aus Finnland zu Besuch.
Herr Professor Veijo Notkola und Frau Pirjo Lehtoranta von der „Stiftung Rehabilitation“ in Helsinki haben sich von Ralf Ehring, Geschäftsleitungsmitglied der Neuen Arbeit, die komplexe Welt der deutschen Arbeitshilfe erklären lassen. Die finnische Stiftung beschäftigt sich mit Fragen zur Wiedereingliederung von Menschen mit Behinderungen.

Begleitet wurde die beiden Gäste aus Finnland von Martin Schmollinger vom „Deutschen Verband für Rehabilitation“ und Bernhard Pflaum vom „Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg“.

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Südkorea meets Neue Arbeit

Acht Studenten und Studentinnen und zwei Professoren der Hanil Universität in Südkorea haben Ende Januar die Neue Arbeit besucht, um sich über das deutsche Arbeitshilfesystem zu informieren. Prof. Kim Woong Soo, der in Bremen eine Doktorarbeit über Sozialarbeit mit Strassenkindern geschrieben hat, konnte vom deutschen ins koreanische und umgekehrt dolmetschen, so dass die Verständigung kein Problem war. Henry von Bose, Kirchenrat i.R., hat den Kontakt vermittelt. Er ist an der Hanil University & Presbyterian Theological Seminary, als Gastdozent tätig. Die Aufgabenstellung und Arbeit eines diakonischen Sozialunternehmens hat er dort am Beispiel der Neuen Arbeit in Stuttgart bereits vorgestellt.

Zwischen der Hanil University und dem Diakonischen Werk Württemberg besteht seit 2006 eine vertraglich geregelte Partnerschaft, ebenso zwischen der südkoreanischen Hochschule und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.

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