Chancen. Hoffnung.
Perspektiven
Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH
Die Neue Arbeit ist ein diakonisches Sozialunternehmen und Tochter der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V., die neben der Ambulanten Hilfe e.V. Gesellschafterin der Neuen Arbeit ist. Das gemein-
nützige Sozialunternehmen bietet in der Region Stuttgart Arbeits-
perspektiven durch Beschäftigung, Integration, Qualifizierung und Vermittlung. Mit rund 1400 Beschäftigten ist die Neue Arbeit bundesweit eines der ...
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Neues BaE-Jahr Startet
Jungen Menschen unter 25 Jahren eine zweite Chance geben und ihnen eine Ausbildung ermöglichen. Das ist das Ziel des Projekts BaE („Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen“). Bei einer Veranstaltung für die neuen Auszubildenden stellte sich das Team der BaE, die beteiligten Berufsschulen und die Kooperationspartner vor. „Wir wollen Talente entdecken“, so Marc Hentschke, Geschäftsführer der Neuen Arbeit. Oft müsse man zwei Mal hinschauen, um die Begabung in einem Menschen erkennen zu können. Die Neue Arbeit hilft bei der Ausbildung auch mit ihren Beratungsangeboten, etwa bei Schulden. Zudem wird zusätzlicher Grundlagen- und Fachunterricht angeboten. Insgesamt gibt es 14 unterschiedlich Berufsbilder in der BaE, die Spanne reicht von der Metall- und Holzbearbeitung über Veranstaltungstechnik bis zu Bürokaufleuten.
SommerSozial stellt Integrationsprojekte für Schwerbehinderte vor
Die dritte Veranstaltung von SommerSozial drehte sich um Integrationsfirmen für behinderte Menschen. Sie fand „vor Ort“ statt, in der NintegrA gGmbH, Unternehmen für Integration, einer Tochter der Neuen Arbeit. Deutlich wurde, wie wichtig die Integrationsfirmen sind. 600 davon gibt es in Deutschland, sie arbeiten in verschiedenen Bereichen, etwa Hotels, Dienstleistungen, Reinigung oder Fertigung. Im Gegensatz zu den „Werkstätten für behinderte Menschen“ sind es normale Unternehmen, die sich am Markt behaupten müssen. Gezahlt werden Tariflöhne, die Beschäftigten sind sozialversichert. Zwischen 80 und 90 Prozent der Einnahmen erwirtschaften die Firmen selbst.
„SommerSozial“ ist eine Veranstaltungsreihe der Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart. Hintergrund ist eine Entscheidung, die der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart treffen muss: Soll die Vermittlung in Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung künftig in alleiniger kommunaler Verantwortung durchgeführt werden oder gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit? Es ist deshalb erfreulich, dass sich einige Gemeinderatsmitglieder „vor Ort“ informierten. Werkstattleiter Volker Kollek führte die Besucher auch durch die Räume und zeigte die Holzprodukte der NintegrA, etwa Bambusmöbel.
Stuttgart muss sich entscheiden – kommunale Arbeitsförderung am Scheideweg
Im Rahmen der Reihe „SommerSozial“ organisiert die Neue Arbeit zwei Veranstaltungen. Am 1. September geht es um Chancen für schwerbehinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Vorgestellt werden die vier Integrationsprojekte in Stuttgart, die mit ihrer Arbeit diesen Menschen Perspektiven eröffnen und so gleichzeitig die öffentlichen Mitteln schonen. Am 10. September geht es um das Projekt „Forum Young Migrant Talents“. Es unterstützt begabte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und deren Familien. Es will so Potentiale heben und eine möglichst gute Ausbildung ermöglichen.
„SommerSozial“ ist eine Veranstaltungsreihe der Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart. Hintergrund ist eine Entscheidung, die der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart diesen Herbst treffen muss: Soll in Stuttgart die Vermittlung in Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung künftig in alleiniger kommunaler Verantwortung durchgeführt werden oder in einer gemeinsamen Organisationsform mit der Bundesagentur für Arbeit? Die Liga setzt sich dabei vor allem dafür ein, dass die hohe Qualität erhalten bleibt, die bisher das Stuttgarter Hilfesystem auszeichnete.
Intelligente Beschäftigungspolitik eröffnet Chancen für Schwerbehinderte und schont öffentliche Mittel
1. September, 16 – 18 Uhr
NintegrA gGmbH, Unternehmen für Integration, Leobener Str. 104, 70496 Stuttgart-Feuerbach
Migranten, Facharbeiter der Zukunft
10. September, 15 – 17 Uhr
Kulturwerk, Ostendstraße 106 A, 70188 Stuttgart-Ost
Zu besseren Organisation wird eine Anmeldung erbeten:
Fax: 0711 / 27301-166
„FORUM Young Migrant Talents“ eröffnet Chancen
Mehr Bildungschancen für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Unentdeckte Potenziale entdecken und fördern. Das sind die Ziele des Projekts „FORUM – Young Migrant Talents“, das in Stuttgart von der Neuen Arbeit betreut wird. Im Rathaus berichteten die 18 Schülerinnen und Schüler nun von ihren Erfahrungen. „Das Projekt hilft mir hohe Ziele zu setzen und mich weiterzuentwicklen“ oder „Ich habe Leute kennengelernt, die ich sonst nicht kennengelernt hätte“, erzählten sie.
Beteiligt sind Jugendliche aus allen Schularten, die Unterstützung ist reich gefächert. Wöchentliche Lernkreise gehören dazu, ebenso die Vermittlung von Praktikumsplätzen und der Kontakt zu den Universitäten. Bildungslotsinnen und -lotsen begleiten und beraten die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern.
Prof. Dr. Kurt-Jürgen Maaß von der Universität Tübingen betonte in seinem Gastvortrag vor allem die unentdeckten Chancen. Er zählt dazu auch die Mehrsprachigkeit und die Erfahrungen aus anderen Kulturen. Um die „Schätze“ zu heben, sei allerdings Unterstützung nötig. So sei es für viele Migranten schwierig, ihre Kinder zu fördern, weil sie sich kaum im deutschen Schulsystem auskennen.
Im nächsten Schuljahr werden etwa 65 Jugendliche am „FORUM – Young Migrant Talents“ teilnehmen.
Arbeitssuchende aus Stuttgart und den umliegenden
Regionen, die an
einer Beschäftigung bei der NEUEN ARBEIT interessiert sind, wenden sich
bitte an das für sie zuständige JobCenter.
Gerechte Löhne, einen starken Sozialstaat und mehr Chancen für Langzeitarbeitslose
Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter geöffnet. Der Sozialstaat muss die Gerechtigkeitslücke schließen. Es darf nicht sein, dass die Milliardensummen deutscher Steuersünder unbehelligt im Ausland verschwinden und die Kinderarmut im Land steigt.
Wir streiten für einen Staat, der die Lebensrisiken – Arbeitslosigkeit, Krankheit, Alter, Pflege – verlässlich absichert und sozialen Aufstieg durch Bildung und Arbeit
ermöglicht.
Ausstellung S(ch)ichtwechsel
Im Jahr 2008 kann die Hilfe der Diakonie für Menschen ohne Arbeit in Stuttgart auf 50 Jahre Geschichte zurückblicken. Zu diesem Jubiläum zeigt die Ausstellung S(ch)ichtwechsel Historisches und Aktuelles zum Thema Arbeit und Arbeitslosigkeit. Anhand von exemplarischen Lebensläufen wird gezeigt, dass Arbeitslosigkeit jeden treffen kann und kein Einzelphänomen ist. Besonders wichtig: Es wird auch gezeigt, welche Auswege aus der Arbeitslosigkeit möglich sind.
Die Wanderausstellung gastierte bisher im Stuttgarter Rathaus, der Agentur für Arbeit Stuttgart, dem Stuttgarter Gewerkschaftshaus und im Haus der Wirtschaft. Weitere Stationen sind geplant.
Weitere Informationen durch unsere
Abteilung Presse und Medien.
Sozialunternehmen NEUE ARBEIT gGmbH
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